Waldkindergarten Bensheim e. V. Ein Kindergarten ohne Wände und Türen |
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| 05. Sep. 2010 | |||||||||||||||||
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Der Ursprung der Waldkindergärten liegt in Dänemark, wo es solche Einrichtungen seit Anfang der siebziger Jahre gibt. In dem Kindergarten ohne Tür und Wände spielt sich alles im Wald ab. Dort laufen die Kinder, sie spielen und basteln wie in anderen Kindergärten auch. Nur gibt es kein festes Haus, sondern die Kinder sind bei Wind und Wetter draußen. Nur für extreme Witterungsbedingungen (z. B. Sturm, Gewitter, ...) gibt es eine Hütte oder einen Bauwagen zum Unterstellen. Ansonsten zählt: es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Die Betreuung der in der Regel 15- bis 20-köpfigen Gruppen wird von staatlich anerkannten Erzieherinnen übernommen, die mit einem Mobiltelefon und einem Erste-Hilfe-Kasten ausgerüstet sind. "Jedes Kind drängt nach draußen, ob es nun regnet, schneit oder die Sonne scheint. Es hat dort immer was zu tun, in Pfützen planschen, im Sand buddeln, eine Schlitterbahn anlegen, durch das Gebüsch pirschen. Es hat keine Angst vor Kälte und Nässe und wird sich auch im Normalfall nicht erkälten, weil es draußen spielt, sondern sofern es zuviel drinnen spielt und deshalb nicht abgehärtet ist. Toben im Freien verhindert Haltungsschäden und reguliert den Appetit und den Schlaf." (Auszug aus der Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) |
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